Schirmherrschaft des Vereins

Filme selbst machen - Peter Lohmeyer

Der Schauspieler Peter Lohmeyer ist Schirmherr von Jugendfilm e.V. - Mehr über den Verein finden Sie hier.

Praxisbuch übers Filmemachen

Für die jetzt erscheinende 2. Auflage hat Frank Sauerland, Filmemacher und Gründungsmitglied von Jugendfilm e.V., sein erfolgreiches Praxisbuch über das Filmemachen "Hollywood für Sparfüchse" aktualisiert und erweitert. Auf 160 Seiten erklärt er, wie Filme mit geringem Geldaufwand sendefähig produziert werden.

Mit den modernen, kleinen Kameras lassen sich bei geringem Aufwand und minimalen Kosten aufregende Filme drehen, die einen neuen, frischen Look haben. Die bewegliche Kamera, der schnelle Schnitt, der ungewöhnliche Auftritt erzeugen eine authentische Bildsprache, welche die Zuschauer fasziniert.

Frank Sauerland bietet Filmemachern einen Überblick über alle Schritte bei der Herstellung eines modernen digitalen Films: von der Wahl der Kamera, über die notwendige Ausrüstung für Ton und Beleuchtung, bis hin zur Verarbeitung am Computer, Sound und Vermarktung. Er erklärt, wie man am Set Kosten sparen oder Videos von MiniDV-Bändern auf normal ausgestatteten PCs verarbeiten kannn. Detailliert und praxisorientiert beschreibt er Chancen und Grenzen dieser sich etablierenden Low-Budget-Technik und räumt mit Vorurteilen auf.

Einige Leser haben Kommentare zum Buch “Hollywood für Sparfüchse” auf der Seite des Online-Buchhändlers amazon.de abgegeben. Ansehen

Eine ausführliche Besprechung mit anschließender Diskussion des Buchs “Hollywood für Sparfüchse” unter Filmemachern ist auf der Film-Community Hackermovies zu finden.

Freundeskreis Jugendfilm e.V.

Im Freundeskreis Jugendfilm e.V. unterstützen Sie Gruppenfahrten zu Jugendfilmfestivals. Mitgliedsbeitrag: 20 Euro jährlich, für Firmen 100 Euro (steuerlich absetzbar). Kurze Mail schreiben an Gabriel Bornstein, Vorstandsmitglied des Vereins: Hier

Elbe-Wochenblatt über Film von Luruper Schülern

Elbe Wochenblatt (Oktober 2011, 40. Woche):

Eifersuchtsdrama unter Luruper Schülern
von Felix-René Dan aus Eidelstedt

An fünf Tagen haben diese Schüler der Schule Langbargheide, die mittlerweile die 10. Klasse besuchen, den Film „Warum küsst Du dann Maria?“ gedreht.

Hamburg: Lurup | Neuntklässler der Schule Langbargheide drehten Krimi „Warum küsst Du dann Maria?“

Eifersucht, Erpressung und brutale Gewalt, gepaart mit Liebe, stehen im Mittepunkt eines Filmes von Schülern der 9. Klasse der Schule Langbargheide. „Warum küsst Du dann Maria?“ lautet der Titel des Krimis, der seine Premiere im Luruper Forum feierte. Viel Applaus bekamen die zwölf Schüler für ihren Film, den sie im Rahmen eines Projektes des Job Clubs Altona gedreht hatten, unterstützt von „Jugendfilm e.V.“.
Zum Inhalt des Films: Leidenschaftlich küssen sich Ali und Maria, kein Lüftchen passt zwischen ihre Körper. Was das Paar nicht ahnt: Benjamin filmt diese innige Umarmung mit seiner Handy-Kamera. Damit erpresst er den Lover, schreibt einem anonymen Brief – eigentlich ist Yasimin Alis Freundin. Auf dieses Mädchen hat der Erpresser ein Auge geworden, und so fordert er das Ende der Beziehung, ansonsten veröffentlicht er das Handy-Video im Internet.

Im Zuge des fast zehnminütigen Films wird der Betrachter Zeuge einer heftigen Prügelszene und einer geradezu kriminalistischen Ermittlung. Stand doch die RTL-Serie „Die Schulermittler“ Pate bei der Entwicklung des Stoffs durch die Schüler.
Der Krimi packt von der ersten bis zur letzten Minute. Das liegt einerseits an der coolen Musik von Oliver Friedl – aber noch viel stärker an den jungen Mimen. So überzeugen beispielsweise der 15-jährige Hasan Özdemir als Freund, der zwischen Untreue, Gewalt und Liebe schwankt, sowie Sandro Discher (ebenfalls 15) als schleimiger Erpresser.
Die Kids waren sich einig: „Das Filmen hat Spaß gemacht“, sagt zum Beispiel die „Schulermittlerin“ Aysche Demirsey (15). Doch es ging nicht nur um Vergnügen. An der Schule Langbargheide gibt es machmal Gewalt, sagt Sandro. Er und Hassan betonen übereinstimmend: „Wir wollten mit unserem Film zeigen, dass Gewalt keine Lösung ist.“

Marion Dodt und Lila Grunow vom Job Club Altona verfolgen weitergehende Ziele. Schließlich betreuen sie das Projekt „Agenten in Lurup für Ausbildung“ (ALFA), und das will auch „das Image Lurups verbessern“, erklärt Lila Grunow. Sie freut sich darüber, „wie spontan die Schüler ihre Ideen umgesetzt haben“. Und so sagt die Pädagogin: „Das Projekt hat die Talente der Jugendlichen und deren Selbstsicherheit gefördert.“

Filme im Booklet
Außer dem aktuellen Krimi „Warum küsst Du dann Maria?“ wurde auch der Film „Lurup – meine Perle“ im Rahmen des ALFA-Projektes gedreht, und zwar im vergangenen Jahr. Beide Filme können Interessierte ab November beim Job Club Altona als Booklet zusammen bestellen. Die Filme selbst sind kostenlos, es müssen lediglich die Portokosten bezahlt werden. Das Wochenblatt wird rechtzeitig nähere Informationen geben.

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